Ihr Gegenüber gehört zu den schwierigen Menschen? Erst mal in den Spiegel schauen
Verhandlungsmanagement: Erzielen Sie bessere Verhandlungsergebnisse, die weitgehend die legitimen Interessen beider Seiten erfüllen, widersprüchliche Interessen fair schlichten, zeit- und kosteneffizient sind, Bestand haben und die persönlichen Beziehungen verbessern. Training, Coaching, Mediation
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Schwierige Menschen

05 Aug Schwierige Menschen

Ihr Gegenüber gehört zu den schwierigen Menschen? Erst mal in den Spiegel schauen

Wir alle haben immer wieder mit „schwierigen Menschen“ zu tun, geschäftlich und privat. Menschen, die ohne guten und erkennbaren Grund uns einfach nicht das geben wollen, was uns mit voller Berechtigung zusteht. Diese Anderen jetzt als schwierig, irrational, uneinsichtig oder einfach nur als stur abzustempeln, ist in der Regel ein Fehler. Wer mit schwierigen Mitarbeitern, Klienten, Kunden, Lieferanten und anderen Menschen geschäftlich oder privat konfrontiert ist, tut gut daran statt dessen zuzuhören um die tatsächlichen Bedürfnisse und Interessen des Anderen zu erfahren.

Hier sind 3 Tips, die helfen können den anderen in einem konstruktiven Licht zu sehen:

1. Die Bedürfnisse des anderen hören

Wer nicht mit schwierigen Menschen verhandeln möchte, sollte verhindern, dass sie schwierig werden. Ein Axiom der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg ist, dass Menschen gerne zum Wohl anderer beitragen. … Wenn sie nicht dazu gezwungen werden. Auf Zwang reagieren Menschen regelmäßig mit Verteidigung, Angriff oder erzwungener Zustimmung mit innerer Ablehnung, also „schwierig“. Das Gefühl von Zwang entsteht immer dann, wenn wir uns mit unseren eigenen Bedürfnisse und Interessen nicht gehört und nicht berücksichtigt fühlen. Aktives Zuhören ist also das Zauberwort für produktive Kommunikation und Kooperation.

2. Dem Drang zu Drohen widerstehen

Wer mit schwierigen Menschen zu tun hat (bzw. Menschen, die wir als schwierig betrachten), sollte auf Drohungen und Strafen verzichten. Druck erzeugt Gegendruck und Ego-Konteste führen schnell zu Ego-Unfällen. Konstruktive Gespräche und produktive Lösungen werden schnell unmöglich. Besser geeignet sind aufrichtige und emphatische Ich-Botschaften. Sie helfen Differenzen zu überbrücken, Gemeinsamkeiten zu finden und darauf aufzubauen.

3. Vorsicht vor dem Power-Trip

Eltern und Kinder, Chef und Mitarbeiter, häufig ist das Kräftegleichgewicht verschoben. Es fällt uns schwer, uns in die Lage des „Schwächeren“ zu versetzen und seine Bedürfnisse zu verstehen und als legitim anzuerkennen. Zeitdruck verschlimmert die Situation und den Drang „die Chef-Karte“ zu spielen. Wer jetzt diesem Drang erliegt und die eigene Überlegenheit ausspielt, muss sich nicht wundern, wenn die andere Seite „schwierig“ wird. Je größer der Unterschied der Kräfte, um so wichtiger ist es, der schwächeren Seite nicht das Gefühl zu geben, wir seien „schwierig“.

Bevor wir also den anderen als schwierig, irrational, unkooperativ und stur abstempeln: In den Spiegel schauen und überlegen, was wir selbst tun können um konstruktive und produktive Gespräche zu ermöglichen.

Möchten Sie mehr erfahren über den Umgang mit „schwierigen Menschen“  über aktives Zuhören und prinzipienbasiertes Verhandeln auf Basis des Havard Konzept, dann abonnieren Sie jetzt meinen Newsletter und  besuchen Sie einen meiner Workshops.

 

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